Seit ihrer Gründung 1990 haben sich die Stadtwerke Grevesmühlen kontinuierlich weiterentwickelt. Aus einem jungen kommunalen Unternehmen ist über die Jahrzehnte ein moderner, leistungsfähiger und regional fest verankerter Energieversorger geworden.
Der Ausbau erneuerbarer Energien, die Digitalisierung und die enge Zusammenarbeit mit Stadt und Region prägen das Unternehmen bis heute.
Mit neuen Projekten, einem engagierten Team und klaren Zielen sind die Stadtwerke Grevesmühlen auch weiterhin ein verlässlicher, nachhaltiger Partner für Grevesmühlen und die Region.
Mit der Gründung der Stadtwerke Grevesmühlen beginnt eine neue Ära – moderne Technik, zentrale Leittechnik und ein Abschied von der Kohle ebnen den Weg für eine nachhaltige Energieversorgung.
Gas, Wärme, Strom die Stadtwerke Grevesmühlen bauen ihre Versorgung stetig aus. Mit neuen Partnern, moderner Technik und wichtigen Verträgen wird die Grundlage für eine nachhaltige, flächendeckende Energieversorgung geschaffen. Die Stadtwerke Grevesmühlen starten ins Computerzeitalter. Mit der ersten EDV-Lösung beginnt die digitale Vernetzung der Verwaltung.
1990 – Neubeginn • Umbruch & Neustrukturierung
1990 markiert einen historischen Wendepunkt: Mit der Wiedervereinigung und der Wirtschafts- und Währungsunion beginnt die grundlegende Umstrukturierung der Energieversorgung in Grevesmühlen.
01.06.1990 – Energie • Strukturreform
Die bisherigen Strukturen werden in Kapitalgesellschaften überführt; die VEB Gebäudewirtschaft wird zur kommunalen Wohnungsbaugesellschaft, die Wärmeversorgung organisatorisch ausgegliedert.
01.11.1990 – Fernwärme • Gründung Wärmeversorgung Grevesmühlen GmbH
Gründung der Wärmeversorgung Grevesmühlen GmbH; als kommunales Unternehmen bildet sie – unter Mitwirkung u. a. von Heiner Wilms – den Beginn der modernen Stadtwerkeentwicklung.
1991 – Kommune • Unternehmensstruktur
Das Fundament für die heutige Unternehmensstruktur wird gelegt.
10.06.1991 – Energie • Umbenennung in Stadtwerke Grevesmühlen GmbH
Am 30. Mai 1991 wird der Antrag zur Umbenennung gestellt; bereits am 10. Juni 1991 beschließt die Stadtverordnetenversammlung den Namen „Stadtwerke Grevesmühlen GmbH“.
29.06.1991 – Fernwärme • Anschlussverpflichtung
Am 29. Juni 1991 beschließt die Stadt die Anschlussverpflichtung an das kommunale Fernwärmenetz, wodurch Versorgungssicherheit und Effizienz deutlich steigen.
23.09.1991 – Gas • Gaskonzession
Am 23. September 1991 erhalten die Stadtwerke Grevesmühlen die Konzession für die Gasversorgung für 20 Jahre. Mit dem Ausbau des Netzes entsteht die Wahlmöglichkeit zwischen Gas und Fernwärme.
1991–1992 – Fernwärme • Technologiewechsel
Trotz der Umbenennung in Stadtwerke wird 1990 wird als symbolisches Gründungsjahr festgelegt. In den Jahren 1991/92 erfolgt die Modernisierung der Heizhäuser am Grünen Weg und im Ploggenseering mit Umstellung von Rohbraunkohle auf Heizöl.
Parallel werden eine zentrale Leittechnik aufgebaut und mit dem „City Ruf“ erstmals eine effiziente Fernüberwachung der Anlagen ermöglicht – ein wichtiger Schritt zur technischen Steuerung und Betriebssicherheit.
1992 – Gas • Gründung Gasversorgung Grevesmühlen GmbH
Im Jahr 1992 wurde die Gasversorgung Grevesmühlen GmbH als Tochterunternehmen der Stadtwerke gegründet. Mit der HanseGas GmbH wurde ein externer Partner für den Aufbau der Erdgasversorgung in den neuen Bundesländern eingebunden, wobei die Stadtwerke mit einem Anteil von 51 % die Mehrheit hielten. Das vorhandene Stadtgasnetz wurde auf Erdgas umgestellt und entsprechend angepasst. Die organisatorischen und technischen Entwicklungen standen einer sehr einfachen Büroausstattung gegenüber. Die Verwaltung verfügte nur über begrenzte Räumlichkeiten und eine gemeinsam genutzte Telefonleitung, was die Arbeitsbedingungen zusätzlich erschwerte.
1993 – Fernwärme • Ausbau, Erschließung und neue Technik
Im Wohngebiet am Ploggenseering verlegten die Stadtwerke neue Leitungen und ersetzten die bisherigen Kohleöfen durch eine zentrale Fernwärmeversorgung. Dadurch konnten sowohl der Versorgungskomfort als auch die Umweltbilanz verbessert werden. Öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und die Mehrzweckhalle sowie zahlreiche Wohngebäude wurden in das Netz integriert.
Erstmals kamen dabei Kunststoffmantelrohre zum Einsatz. Diese vorisolierten Stahlrohre ermöglichten eine effizientere Wärmedämmung, eine vereinfachte Verlegung und eine wirtschaftlichere Bauweise und stellten damit einen technischen Fortschritt im Fernwärmeausbau dar.
1994 – Fernwärme • Anschluss Kapellenberg / Gas • weitere Konzession
Im Jahr 1994 wurde der Bereich Kapellenberg an das Fernwärmenetz angeschlossen und die Versorgung weiter ausgebaut.
Zudem erhielten die Stadtwerke die Gaskonzession für die Gemeinde Upahl und verlegten eine Hochdruckleitung von Hamberge nach Upahl als Grundlage für die weitere Erschließung des Gewerbegebiets und Ansiedlung einer großen Molkerei.
28.06.1994 – Strom • Stromkonzession Grevesmühlen
Stromkonzessionsvertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Aufgrund verzögerter Genehmigungen blieb die Stromversorgung zunächst bei der Hanseatischen Energieversorgung AG Rostock. Der Vertrag stellte jedoch einen wichtigen Schritt zur Übernahme der kommunalen Energieversorgung dar.
1994 – Energie • Beginn Digitalisierung / Fernwärme • Netzausbau
Mit der Einführung einer ersten serverbasierten EDV begann die digitale Vernetzung der Verwaltung und damit der Einstieg in die elektronische Datenverarbeitung. Zuvor wurde überwiegend mit Schreibmaschinen gearbeitet; die technische Ausstattung wurde schrittweise um Computer, Drucker und Datensicherungssysteme erweitert.
Parallel dazu wurde die Fernwärme-Infrastruktur weiter ausgebaut. Unter anderem erfolgte die Verbindung bestehender Leitungen sowie die Erschließung des Wohngebiets Am Poststeig mit Anschluss an das Fernwärmenetz.
1995 wurde das Heizhaus am Ploggenseering stillgelegt und zurückgebaut. Die Versorgung erfolgte fortan zentral über das modernisierte Heizhaus im Grünen Weg, wodurch Effizienz und Versorgungssicherheit verbessert wurden.
Im selben Jahr erhielten die Stadtwerke die Genehmigung zur Stromversorgung.
Herbst 1996 – Strom/Wärme • Bau Blockheizkraftwerke (BHKW) Grüner Weg
Bau von zwei Blockheizkraftwerken am Standort Grüner Weg. Die Stadtwerke beginnen ab 1996 mit der eigenen Stromerzeugung.
Am 1. Juli 1998 wird die Wärmeversorgung Grevesmühlen GmbH als reine Wärmeversorgungsgesellschaft gegründet, ein Schritt zur klaren Trennung und Professionalisierung der einzelnen Versorgungsbereiche.
Mit der bevorstehenden Euroeinführung und der Liberalisierung des Energiemarktes stiegen die Anforderungen an die digitale Infrastruktur deutlich. Durch das neue Energiewirtschaftsgesetz wurde der Markt geöffnet und Kunden konnten ihren Anbieter frei wählen, was die Abwicklung von Lieferverträgen über Netzgrenzen hinweg erforderte.
Die vorhandenen Systeme waren hierfür zunächst nicht ausgelegt, sodass viele Prozesse, etwa die Abstimmung mit fremden Netzbetreibern, manuell durchgeführt werden mussten. Durch den Ausbau der Hard- und Software sowie die Einführung neuer Programme wurden diese Abläufe schrittweise digitalisiert. Parallel dazu erfolgte eine Modernisierung der Leittechnik, um den gestiegenen Anforderungen in Strom-, Gas- und Wärmenetzen gerecht zu werden.
Ergänzend wurde ein Kundenzentrum in der Innenstadt eingerichtet, um den Service zu verbessern.
1999 – Unternehmen • Gründung „local energy“
Mit der Gründung von „local energy“ beteiligten sich die Stadtwerke an einem regionalen Verbund von Energieversorgern. Ziel war die stärkere Zusammenarbeit, der Austausch von Know-how und die gemeinsame Positionierung im zunehmend wettbewerbsorientierten Energiemarkt.
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